Hugo Schiadas Buch und Roman
Seine ungewollte Ehefrau: Das spektakuläre Comeback des Genies
Auf der Beerdigung ihres Schwagers spielte Christa die perfekte, stützende Ehefrau für ihren Mann Denny. Bis sie sich in sein Arbeitszimmer zurückzog und hörte, wie er die weinende Witwe leidenschaftlich küsste. „Sobald der Vaterschaftstest bestätigt, dass das Baby ein Sanford-Erbe ist, gehört uns alles“, flüsterte die Witwe. Denny lachte leise und nannte Christa eine „völlig harmlose“ Ehefrau, die nur gut genug sei, um im Labor schweigend Patente für die Firma zu produzieren. In den folgenden Tagen tat Christa so, als wüsste sie von nichts. Dabei fand sie heraus, dass Denny der Frau seines toten Bruders nicht nur ein Kind machte, sondern ihr auch heimlich Christas millionenschwere Technologie-Patente überschrieb. Er ließ die Witwe öffentlich als das neue Genie der Firma feiern, belog Christa eiskalt, ließ die eigene kleine Tochter weinend im Stich und behandelte seine Frau wie eine nützliche Maschine. Er dachte wirklich, Christa würde weiterhin zwölf Stunden am Tag arbeiten, während er mit seiner Schwägerin das Familienimperium an sich riss. Sieben Jahre Ehe, unermüdliche Arbeit, gemeinsame Träume – ihr gesamtes Leben basierte auf einer kalkulierten Lüge. Wie konnte er nur glauben, dass sie blind zusehen würde, wie er ihr Lebenswerk und die Zukunft ihrer Tochter stiehlt? Aber Denny hatte vergessen, dass seine Frau Wissenschaftlerin war. Christa weinte nicht, sie sammelte eiskalt Daten. Sie schickte eine Nachricht an den besten Scheidungsanwalt der Stadt und bereitete für die anstehende Vorstandssitzung eine Präsentation vor, die Dennys Kartenhaus vor aller Augen in Stücke reißen würde.
