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Heimlich schwanger vom skrupellosen Milliardär

Heimlich schwanger vom skrupellosen Milliardär

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Aubree war die perfekte Assistentin für Beck Franco, den gefürchteten Titanen der Wall Street, bis zu ihrem katastrophalen One-Night-Stand. Um ihre Karriere zu retten, nahm sie die Pille danach, log ihm eiskalt eine Verlobung vor und stieß ihn von sich. Doch ihr toxischer Ex-Freund attackierte sie auf offener Straße und zerrte die leere Schachtel der Pille aus ihrer Tasche – direkt vor Becks kalten, beobachtenden Augen. Beck suspendierte sie sofort und drängte sie in ihrer winzigen Wohnung in die Enge. Die Luft brannte vor Verlangen, doch genau in dem Moment, als er sich vorbeugte, um sie zu küssen, überkam sie eine heftige Übelkeit. Sie schubste ihn weg und übergab sich im Badezimmer. Beck, in seinem Stolz zutiefst gedemütigt, hielt es für puren körperlichen Ekel vor ihm und verließ die Wohnung wutentbrannt. Zitternd saß Aubree auf den kalten Fliesen, den Blick starr auf das Verfallsdatum der kleinen weißen Schachtel gerichtet. Die Pille war bereits letzten Monat abgelaufen. Der Schwangerschaftstest in ihren zitternden Händen zeigte unerbittlich zwei rosa Linien. Sie erwartete ein Kind von dem Mann, der sie gerade gefeuert hatte und der Illoyalität mehr hasste als alles andere auf der Welt! In einer sterilen Privatklinik traf sie eine verzweifelte Entscheidung: Sie würde das Kind abtreiben und das Geheimnis für immer begraben. Doch sie ahnte nicht, dass fünfzig Stockwerke über der Stadt ein von Obsession getriebener Milliardär gerade den Befehl gegeben hatte, jeden einzelnen Schritt ihres Lebens lückenlos zu überwachen.

Inhalt

Heimlich schwanger vom skrupellosen Milliardär Kapitel 1

Die Welle der Übelkeit überkam sie ohne Vorwarnung. Im einen Moment starrte Aubree Hamilton in ihr Spiegelbild im vergoldeten Spiegel der Damentoilette von Le Ciel, im nächsten taumelte sie in eine Marmorkabine, ihr Magen verkrampfte sich heftig. Sie umklammerte das kalte Porzellan der Toilettenschüssel, ihr Körper krampfte sich in einer Reihe trockener, quälender Würgeanfälle zusammen.

Nichts kam hoch. Es gab nichts, was hätte hochkommen können.

Es ist der Wein, sagte sie sich und presste eine feuchte Hand an ihre Stirn. Die billige Flasche Pinot Grigio, die sie letzte Nacht getrunken hatte. Ein Kater. Das musste es sein.

Doch die Ausrede wirkte fad, abgenutzt. Dieses Gefühl – diese aufwühlende, saure Übelkeit – war ihr seit Tagen ein unerwünschter Begleiter.

Sie richtete sich schließlich auf, ihre Beine unsicher, und stellte sich wieder dem Spiegel. Die Frau, die zurückblickte, war ein Geist. Ihre Haut war blass, ihr professionelles Lächeln war einer angespannten, gezeichneten Linie gewichen. Dunkle Ringe blühten unter ihren Augen, scharf abgezeichnet gegen ihre Blässe. Sie sah überhaupt nicht aus wie die Top-Assistenz der Geschäftsleitung eines der furchterregendsten Titanen der Wall Street.

Ein Schwindelanfall überkam sie, und sie umklammerte den Rand des Marmorwaschbeckens, um sich zu stabilisieren. Die polierte Oberfläche war kühl an ihren zitternden Fingern. Im makellosen Spiegelbild löste sich die elegante Damentoilette auf, ersetzt durch ein Bild, das sich hinter ihren Augenlidern einbrannte.

Eine Hotelsuite, vor einem Monat. Regen peitschte gegen die bodentiefen Fenster. Der Duft von teurer Bettwäsche und etwas anderem – etwas, das einzigartig er war. Beck Francos nackter Oberkörper, Muskeln im gedämpften Licht definiert. Das ungezügelte Feuer in seinen tiefgrauen Augen, als er sie ansah.

Sie schüttelte den Kopf, eine scharfe, heftige Bewegung, als wollte sie die Erinnerung physisch vertreiben. Ein Knoten aus Bedauern und purer, unverfälschter Angst zog sich in ihrem Bauch zusammen.

Es war ein Fehler. Ein einziger, katastrophaler Fehler.

Sie hatte sich darum gekümmert. Der Gedanke war ein verzweifeltes Mantra. Sie war am nächsten Morgen zur 24-Stunden-Apotheke gegangen, ihre Hände zitterten, als sie die kleine weiße Schachtel bezahlte. Sie hatte die Pille genommen. Es würde keine Konsequenzen geben. Es durfte keine geben.

Ihr Telefon summte auf der Ablage und riss sie gewaltsam in die Gegenwart zurück. Eine Nachricht von Paige, ihrer Freundin und Kollegin.

„Er ist zurück! Becks Jet ist gerade gelandet!"

Aubrees Herz sank nicht nur. Es stürzte ab, ein totes Gewicht, das durch ihren Magen auf den Boden fiel. Ein Monat. Er war einen ganzen Monat in Europa gewesen. Eine gesegnete, dreißigtägige Gnadenfrist, die gerade zu Ende gegangen war.

Sie atmete tief und zitternd ein. Dann noch einmal. Sie richtete ihren schwarzen Blazer, strich ihren Bleistiftrock glatt. Sie war eine Professionalistin. Sie brauchte diesen Job. Das Gehalt, die Leistungen, die Wohnung, die er bezahlte – das war ihr ganzes Leben. Sie durfte nicht gefeuert werden.

Gefasst, oder zumindest so tuend, verließ sie die Damentoilette und kehrte zu ihrem Tisch zurück.

Ihr gegenüber saß Julian Fletcher, der Executive Assistant von Alistair Rhodes-Prescott. Er war ein bekanntes Gesicht aus ihren Studientagen, voller geschliffenem Charme und Ehrgeiz.

Er lächelte, als sie sich setzte. „Alles in Ordnung?"

„Nur ein bisschen Kopfschmerzen", log sie und zwang sich zu einem eigenen Lächeln.

Er schob eine wunderschön verpackte, schlanke Schachtel über den Tisch. Sie war schwer, teuer. „Eine Kleinigkeit für Ihren Chef", sagte er, sein Tonfall lässig, aber seine Augen aufmerksam. „Alistair wollte ein Zeichen des guten Willens senden."

Darin, wusste sie, würde ein Füllfederhalter in limitierter Auflage oder ein anderes absurd teures Schmuckstück sein.

„Ich hatte gehofft, Sie könnten es ihm geben", fuhr Julian fort. „Jeder weiß, dass Sie die einzige Person sind, der er wirklich vertraut."

Die Worte waren als Kompliment gemeint, doch sie fühlten sich an wie ein Todesurteil. Das Letzte, was sie auf der Welt wollte, war, Beck Franco gegenüberzutreten.

„Es tut mir leid, Julian, aber Herr Franco nimmt keine Geschenke an", sagte sie mit angespannter Stimme. Es war eine bekannte Regel.

Julians Lächeln stockte. „Aubree, bitte. Alistair ist… hartnäckig. Es würde mich wirklich schlecht aussehen lassen, wenn ich das nicht einmal durch die Tür bekomme."

Sie spürte das Gewicht seiner Bitte, die ungeschriebenen Regeln ihrer Welt. Gefälligkeiten waren Währung. Allianzen waren alles. Er brachte sie in eine unmögliche Lage.

Ihr Magen krampfte sich wieder zusammen. Sie sah die Schachtel an, dann sein hoffnungsvolles Gesicht. Mit einem Gefühl der Furcht, so tief, dass es sich anfühlte, als würde sie Glas schlucken, nahm sie es an.

Es fühlte sich an wie eine Bombe in ihren Händen.

Zurück in der Zentrale von Franco Enterprises war die Luft im 50. Stock anders. Sie war still, aufgeladen, wie die Luft vor einem Blitzeinschlag. Er war hier. Man konnte es spüren.

Paige fing sie bei den Aufzügen ab, ihre Augen weit. „Er ist schlecht gelaunt", flüsterte sie. „Hat gerade dem Leiter des Investmentbankings die Hölle heiß gemacht. Sagte, sein zehnjähriger Neffe hätte eine bessere Prognose erstellen können."

Die Bombe in Aubrees Händen fühlte sich schwerer an.

Sie ging den langen, stillen Korridor zu seinem Eckbüro entlang. Sie fühlte sich wie eine Gefangene auf ihrem letzten Gang. Die massiven Mahagonitüren ragten vor ihr auf.

Gerade als sie die Hand zum Klopfen heben wollte, öffnete sich die Tür und Alex Nash, Becks leitender Assistent, trat heraus. Sein Gesicht war grimmig, seine Schultern angespannt. Er sah aus, als hätte er gerade einen Hurrikan überlebt.

Eine Idee – ein letzter, verzweifelter Plan – blitzte in Aubrees Gedanken auf.

„Alex", sagte sie, ihre Stimme ein leises, dringendes Flüstern. „Können Sie mir helfen?" Sie hielt das Geschenk hoch. „Das ist von Rhodes-Prescott. Könnten Sie vielleicht –"

Alex blickte von der Schachtel in ihren Händen zur geschlossenen Tür und dann zurück zu ihr. Sein Ausdruck war einer von reinem, unverfälschtem Mitleid. Es war der Blick, den man jemandem zuwirft, von dem man weiß, dass er gleich verschlungen wird.

„Tut mir leid, Aubree", sagte er, seine Stimme kaum hörbar. „Er war sehr spezifisch. Er will die Person sehen, die es gebracht hat. Persönlich."

Der Boden schien unter ihren Füßen zu schwanken. Eine weitere Welle der Übelkeit überkam sie, heiß und säuerlich. Sie schluckte sie hinunter, zwang sie zurück. Es ist nur Stress, sagte sie sich. Es ist nur Stress.

Es gab kein Entrinnen.

Sie atmete tief ein, die Luft fühlte sich dünn und nutzlos in ihren Lungen an. Sie hob eine zitternde Hand und klopfte an das massive Holz, das sie von dem Mann trennte, der ihr Leben mit einem einzigen Wort ruinieren konnte.

Ein Moment der Stille, dann eine Stimme von drinnen. Kalt, tief und völlig emotionslos.

„Kommen Sie herein."

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Neueste Veröffentlichung: Kapitel 180   05-27 20:34
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