Onyx Echos Bücher und Romane
Milliardärs-Langeweile: Der Aufstieg einer Ehefrau
Drei Jahre lang war ich die perfekte Ehefrau des Tech-CEOs Adrian von Stein. Ich gab meine Karriere als Architektin auf, um seine persönliche Köchin und die makellose Gastgeberin an seiner Seite zu werden. Meine Welt zerbrach, als ich ihm eine acht Stunden lang geköchelte Knochenbrühe brachte und zufällig ein Geständnis an einen Freund mitanhörte. „Ich bin einfach … gelangweilt.“ Seine Langeweile mündete schnell in eine Affäre mit seiner Ex-Verlobten Isabelle. Er verbrachte die Nächte in ihrer Wohnung und kam dann nach Hause, um mir die Schuld an seinem Unglück zu geben. Als ich mich auf einer Familien-Gala endlich gegen ihre öffentliche Demütigung wehrte, packte Adrian meinen Arm so fest, dass ein tiefer, violetter Bluterguss zurückblieb. Er hatte mich betrogen, gedemütigt und verletzt, doch meine Bitten um Scheidung lehnte er ab, verzweifelt darum bemüht, sein perfektes Image aufrechtzuerhalten. Aber sein Großvater sah den Bluterguss. Er sah das Video von Adrian und Isabelle. Nachdem er seinen eigenen Enkel bestraft hatte, reichte er mir einen Scheck. „Bauen Sie sich das Leben auf, das Sie verdienen.“ Also tat ich es. Ich reichte die Scheidung ein, um das Leben und die Karriere zurückzuerobern, die ich für ihn geopfert hatte.
Verbotene Liebe, Wächterzorn
Zehn Jahre lang habe ich meinen Vormund, Elias Wagner, heimlich geliebt. Nachdem meine Familie zerbrochen war, nahm er mich bei sich auf und zog mich groß. Er war meine ganze Welt. An meinem achtzehnten Geburtstag nahm ich all meinen Mut zusammen, um ihm meine Liebe zu gestehen. Doch seine Reaktion war ein Wutausbruch, wie ich ihn noch nie zuvor bei ihm erlebt hatte. Er fegte meine Geburtstagstorte vom Tisch und brüllte: „Bist du wahnsinnig? Ich bin dein VORMUND!“ Dann zerriss er gnadenlos das Gemälde in Fetzen, an dem ich ein ganzes Jahr gearbeitet hatte – mein Geständnis. Nur wenige Tage später brachte er seine Verlobte, Chloe, mit nach Hause. Der Mann, der versprochen hatte, auf mich zu warten, bis ich erwachsen bin, der mich seinen hellsten Stern nannte, war verschwunden. Meine zehn Jahre verzweifelter, brennender Liebe hatten nur mich selbst verbrannt. Der Mensch, der mich eigentlich beschützen sollte, war zu dem geworden, der mich am tiefsten verletzte. Ich blickte auf den Zulassungsbescheid der NYU in meiner Hand. Ich musste hier weg. Ich musste ihn aus meinem Herzen reißen, egal, wie sehr es schmerzte. Ich griff zum Telefon und wählte die Nummer meines Vaters. „Papa“, sagte ich mit heiserer Stimme, „ich habe mich entschieden. Ich will zu dir nach New York kommen.“
