Tallie Oettingers Bücher und Romane
Der Verräter, die Braut und das Feuer
Als das Auto außer Kontrolle auf uns zuraste, zögerte Magnus keine Sekunde. Er warf sich schützend über meine Stiefschwester Gina und überließ mich dem brutalen Aufprall. „Sie ist zerbrechlich, Luana, du bist stark genug ", war seine kalte Rechtfertigung, als ich mit gebrochenen Knochen im Krankenhaus erwachte. Doch der wahre Dolchstoß folgte erst noch. Gina stand an meinem Bett, ihr Lächeln triefte vor Bösartigkeit, als sie mir das Video auf ihrem Handy zeigte. Magnus hatte unsere intimsten Momente heimlich gefilmt – nicht aus Liebe, sondern als Erpressungsmaterial, um mich gefügig zu machen. Mein Vater hatte mich verkauft, mein Geliebter mich verraten und gedemütigt. In dieser Nacht starb die naive Luana in den Flammen seines Penthouses, das ich eigenhändig in Brand steckte. Ich verschwand, nur um an der Seite seines mächtigsten Rivalen, Jonas Schöneberg, wiederaufzutauchen. Auf meiner Hochzeit genoss ich Magnus' verzweifelten Blick, als ich ihn öffentlich demütigte. Doch sein Wahnsinn kannte keine Grenzen: Er sprengte die Feier, entführte mich in ein einsames Chalet in den Alpen und kettete mich an sich. Er glaubte, er hätte gewonnen, als ich ihm scheinbar verzieh. Er ahnte nicht, dass ich schwanger war – und dass ich längst die Sicherheitskameras manipuliert hatte, um für immer zu verschwinden.
Zwei Schwestern, ein neues Schicksal
Ich war hochschwanger und mit dem Erben eines mächtigen Konzerns verheiratet. Meine Schwester hatte seinen Zwillingsbruder geheiratet. Wir lebten ein scheinbar perfektes Märchen. Doch als Einbrecher in unser Haus eindrangen, wies mein Mann meinen panischen Hilferuf am Telefon kalt zurück. „Nicht jetzt, Anja. Charlott ist völlig fertig, ihre Verlobung ist geplatzt. Ich muss für sie da sein. " Allein und hilflos wurde ich brutal angegriffen. Die Schläge zielten direkt auf meinen Bauch. Ich verlor nicht nur mein ungeborenes Kind, sondern auch die Fähigkeit, jemals wieder schwanger zu werden. Meine Schwester, die mir zu Hilfe eilte, erlitt einen zertrümmerten Arm, der ihre Karriere als Profireiterin für immer beendete. Als ich meinen Mann aus dem Krankenhaus anrief, um ihm vom Tod unseres Babys zu erzählen, schrie er mich an, ich sei selbst schuld, und legte auf, um sich weiter um seine weinende Stiefschwester zu kümmern. Doch die Angreifer hatten eine Botschaft hinterlassen: „Spiel nicht mit Dingen, die du nicht verstehst. " In diesem Moment wusste ich, dass dies kein Zufall war. Ich würde sie alle dafür bezahlen lassen.
