img Der Pilger Kamanita  /  Chapter 9 UNTER DEM R UBERGESTIRN | 20.00%
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Chapter 9 UNTER DEM R UBERGESTIRN

Word Count: 2428    |    Released on: 06/12/2017

wieder erreichte, z?gerte ich nicht, diese zu wecken, und scho

Hügel waren mit blühendem Gebüsch bestanden, das einen würzigen Duft verbreitete; etwa in der Mitte der langgestreckten Talsohle und unfern dem Flü?chen erhob sich ein Nyagrodhabaum, dessen undurchdringlic

h dann am zarten Ufergras zu laben. Die Leute erfrischten sich durch ein Bad und machten sich dann gleich daran, dürre Zweige zu sammeln und ein Feuer zum Reiskochen anzuzünden, w?hrend ich selbst--auch durch ein Bad erfrischt

fochten mit meinen Leuten, die alle im Gebrauch der Waffen geübt waren und sich tapfer verteidigten. Bald war ich mitten im Kampfgetümmel. Mehrere R?uber fielen von meiner Hand. Pl?tzlich sah ich einen gro?en, b?rtigen Mann von schrecklichem Aussehen vor mir; sein Oberk?rper war unbekleidet, und um den Hals trug er ein

Fü?en gefesselt auf der Erde. Um mich her waren alle meine Leute erschlagen bis auf einen, einen alten Diener meines Vaters, der von der Menge überw?ltigt worden und

er an meinem Herzen getragen hatte. Nicht weit von mir glaubte ich sie zu entdecken, ein rotes Fl?mmchen im zerstampften Grase, gerade dort, wo die jüngsten R?uber hin und her liefen, das dampfende Fleisch des schnell geschlachteten und gebratenen Rindes und Kürbisflaschen mit Branntwein den Schmausenden zu bringen. Mir war es, als ob sie mein Herz zerstampften, so oft ich meine arme Asokablume unte

g machte die Flasche die Runde, und die Gesichter"--mit Ausnahme eines einzigen, von dem ich noch sp?ter sprechen werde

zu Zeit nach mir herüberblitzten, lie?en mich mein Amulett gegen den b?sen Blick, das jetzt auf der zottigen Brust des Ungeheuers selber ergl?nzte, sehr vermissen. In der Tat hatte ich, wie ich sp?ter erfuhr, einen Liebling Angulimalas und dazu den besten Degen der ganzen Bande vor seinen Augen niedergestreckt, und der H?uptling hatte mich nur deshalb nicht get?tet, weil er seine Rachsucht durch den Anblick meiner langsamen Todesmarter zu stillen gedachte. Die anderen aber wollten nicht zugeben, da? eine reich

egeld für den Sohn zu beschaffen; von zwei Brüdern schickten sie den ?lteren; war ein Lehrer mit seinem Jünger in ihre H?nde gefallen, so wurde der Jünger abgesandt, hatten sie einen Herrn und seinen Diener gefangen, so mu?te der Diener gehen--darum eben hie?en sie "Absender".

sich auf den Weg begab, ritzte aber Angulimala einige Zeichen in ein Palmblatt und übergab es ihm. Es war eine Art Geleitbrief für den Fall, da? er auf dem Rückweg, wenn er die Summe bei sich trug, in die H?nde and

e Freiheit benutzte, war, da? ich nach der Stelle hinstürzte, wo ich die Asokablume hatte verschwinden sehen. Aber ach, nicht einmal mehr ein farbloses Restchen ko

r diesen gef?hrlichen Gesellen, in der Erwartung de

unglückliche Gefangene wurden vor ihrem Bild geschlachtet; man stellte das Opfer vor den Altar und ?ffnete ihm eine Schlagader, so da? das Blut gerade in den aufgerissenen Mund der scheu?lichen, mit Menschensch?deln behangenen Gestalt spritzte. Danach folgte eine wilde Orgie, wobei die R?uber sich im Rauschtrank bis zur Besinnungslosigkeit besoffen und sich mit den Bajaderen erg?tzten, die man zu diesem Zwecke mit beispielloser Dreistigkeit aus einem gro?en Tempel entführt hatte. Angulimala, der in seiner Weinlaun

ber auf Grund wissenschaftlicher Erw?gungen zu den "Absendern" über. Vom v?terlichen Hause her hatte er n?mlich einen Hang zu religi?sen Betrachtungen und nicht weniger zu gelehrten Er?rterungen ererbt. So leitete er einerseits den Opferdienst als Priester--und man schrieb das seltene Glück dieser Bande fast ebensosehr seiner

Mondlicht, und seine ganze Erscheinung war der eines vedischen Lehrers nicht un?hnlich, der in der Stille der Mondnacht den Insassen der Waldeinsiedelei die Geheimlehre mitteilt--aber manches unheilig wilde Gesicht, ja manche Galgenphysiognomie war rings in der Runde zu schauen. Mir ist es in der Tat, als ob ich sie in diesem Augenblick s?h

scher Op

d R?uber genannt--und über ihre unterschiedlichsten Gebr?uche. Ebenso lehrreich wie unterhaltend waren seine Exkurse über Themata wie: "Die Nützlichkeit der Dirnen zum Hineinlegen der Polizei", oder "Kennzeichen der für Bestechung zug?nglichen Beamten h?heren und niederen Ranges, nebst kurzer Anweisung über die in Frage kommenden Geldbetr?ge". Von scharfsinnigster Menschenbeobachtung und strengster Schlu?folgerung zeugte seine Behandlung der Frage "Wie und

f?rmigen" Hakens wurde sehr anschaulich dargelegt; der Gebrauch des leisen Saitenspieles, um zu erkunden, ob jemand wacht, und des aus Holz gemachten M?nnerkopfes, den man zur Tür oder zum Fenster hereinsteckt, um zu sehen, ob dieser vermeintliche Einbrecher bemerkt wird--alles dies wurde gründlich besprochen. Seine Er?rterungen, wie man bei Ausführung eines Diebsta

n, mu? ich dir die berühmteste Stelle aus seinem in fast kanonischem Ansehen stehe

und das folgende Kapitel siehe

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Contents

Der Pilger Kamanita
Chapter 1 DER ERHABENE BEGRüSST DIE STADT DER FüNF HüGEL
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 2 DIE BEGEGNUNG
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 3 NACH DEM UFER DER GANGA
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 4 DIE BALLSPIELERIN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 5 DAS MAGISCHE BILDNIS
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 6 AUF DER TERRASSE DER SORGENLOSEN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 7 IN DER SCHLUCHT
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 8 DIE PARADIESKNOSPE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 9 UNTER DEM R UBERGESTIRN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 10 GEHEIMLEHRE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 11 DER ELEFANTENRüSSEL
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 12 AM GRABE DES HEILIGEN VAJA RAVAS
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 13 DER LEBEMANN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 14 DER EHEMANN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 15 DER KAHLE PFAFF
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 16 KAMPFBEREIT
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 17 IN DIE HEIMATLOSIGKEITi
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 18 IN DER HALLE DES HAFNERS
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 19 DER MEISTER
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 20 DAS UNVERNüNFTIGE KIND
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 21 MITTEN IM LAUFE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 22 IM PARADIESE DES WESTENS
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 23 SELIGE REIGEN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 24 DER KORALLENBAUM
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 25 DIE KNOSPE FFNET SICH
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 26 DIE KETTE MIT DEM TIGERAUGE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 27 DER WAHRHEITSAKT (SACCAKIRIYA)
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 28 AM GESTADE DER HIMMLISCHEN GANGA
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 29 IM DUFTE DER KORALLENBLüTEN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 30 ALLES ENTSTANDENE--
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 31 DIE ERSCHEINUNG AUF DER TERRASSE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 32 SATAGIRA
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 33 ANGULIMALA
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 34 DIE SPEERH LLE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 35 LAUTERE SPENDE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 36 BUDDHA UND KRISHNA
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 37 PARADIESWELKEN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 38 IM REICHE DES HUNDERTTAUSENDFACHEN BRAHMA
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 39 WELTEND MMERUNG
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 40 IM KRISHNAHAIN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 41 DER LEICHTE SPRUCH
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 42 DIE KRANKE NONNE
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 43 DAS NIRVANA DES VOLLENDETEN
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 44 VASITTHIS VERM CHTNIS
06/12/2017
Der Pilger Kamanita
Chapter 45 WELTENNACHT UND WELTENGRAUEN
06/12/2017
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