img Siegfried, der Held  /  Chapter 1 Kapitel | 16.67%
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Siegfried, der Held

Siegfried, der Held

Author: Rudolf Herzog
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Chapter 1 Kapitel

Word Count: 3341    |    Released on: 04/12/2017

n die Lehre kam, den Drachen erle

nheit. Von alten, stolzen Zeiten, da noch ein K?nig hier herrschte weit bis nach Niederland hinein, da noch die Drachenschiffe nordischer Seer?uber vom Meere heraufkamen in den Rhein, und des K?nigs starke Ritter, die auf den Rheinwiesen ihre Ross

in Siegelinde ein Sohn geboren wurde, und weil nach hei?

, da? er nach den Schulstunden nicht in den Stuben hockte und sich nicht an Mutters Schürzenband h?ngte, sondern wie ein rechter Knabe, der ein ganzer Mann zu werden wünscht, durch Wiesen und W?lder rannte, die Stimmen aller Tiere erforschte

eide, warf sich auf seinen Rücken und b?ndigte den rasend Dahinstürmenden mit eisernem Gr

visier, damit sie nicht wü?ten, da? es der Knabe Siegfried sei und sie ihn wegen seiner Jugend von der Bahn verwiesen, legte den Speer ein, den er sich aus dem Stamme einer j

?La?t mich in die Welt, Herr Vater, überall hin, wo F

ondern ein weiser Sinn, der aus Feinden Freunde macht und dem Lande die Segnungen

elber mit Schwert und Speer auf die Feinde rannte, liegen hinter ihm. Wenn es Abend ist, kommen die Harfner in die H

nd wu?te nicht aus noch ein m

ones. Er sang von den K?mpfen der G?tter und Menschen. Von den Helden sang er, die das Land befreit hatten von R?ubern und Drachen. Von den Mutigen und Starken, die mit dem blanken Schwert ein K?nigreich erobert und die sc

tor. Hui, ri? ihm der Sturmwind die Mütze vom Kopf, und er lief mit dem Sturmwind um die Wette, sie zu fangen, und jagte durch die schauernden Wi

ri? ihn mitsamt der Wurzel aus und erschlug mit ihm, was sich in der Finsternis gegen ihn warf: einen schnaufenden Eber mit glei?e

Sturm hinein: ?Das ist ein L

mal von Herzen lachen, denn nun konnte er wohl seine Tapferkeit vor den Menschen beweisen. Aber wie er weiter und weiter durch Dickicht und Gestrüpp den Weg sich bahnte, verspürte er pl?tzlich einen Hunger, der immer grimmiger in ihm wütete. Da lugte er, wo er d

K?rper mit einem gro?en H?cker zwischen den Schultern und einen verwitterten Kopf. Da? ein Mensch so h??lich sein

lken auf den Ambo? gew?lzt, als Siegfried ihn anrief. Er richtete sein wirrb?rt

Magen wollen? Eine Morgensuppe will er, wie s

der Schmied. ?Mü?igg?nge

das Essen verdiene,? zürnte Siegfried

fügen Hammer und wies auf den Ei

o stark ist wie

isenbalken niedersausen, da? der in Stücken durch die Lüf

elzeug?? rief der starke Siegf

uf den Zornigen. ?Nun k?nnt Ihr mich morden, J

Ich k?mpfe nicht mit Waffenlosen. Auch scheint die Natur Euch Armen

h immer an. Aber in seinen Au

essen St?rke schon heute die S?nger Kunde tun. Nun aber wei? ich, da? Ihr

d Ihr?? frag

ei mir, so lange es Euch gef?llt, un

n Kraft und doch geschmeidig wie der schnellfü?igste Hirsch. Er lernte den B?ren mit den F?usten fangen und ihn am Bratfeuer ohne Messer und Spie? zerrei?en und zerlegen. Das frische Blut trank er wie einen Becher Rotwein und geno? zum Wildbret eine Fülle von saftigen

ane. Das schenkte Mime seinem Z?gling. Und Helm und Panzer schmiedete er ihm und ein Schwert, das durch h?rtes

e er, ?weshalb mach

. Keiner auf der Welt hat mir Liebe geschenkt als du. Ist es da nich

. ?Ich habe es nic

nach Lohn giert, der dir ohne Kampf und Zutun in den Scho? f?llt. Den echten Mann erfreut nur der Besitz, den er sich sel

e Mime, de

er in Walhalla, erzürnte die Himmlischen und wurde zur Strafe in einen scheu?lichen Lindwurm verwandelt. Wo sich am Rhein das Land der Sieben Berge erstreckt, gewahrst du den steil zum Strome abstürzenden Felsen, der seine Wohnung bildet. Hier hütet der Drache seine Sch?tze, tief in einer Felsenburg, in der tausend gefangene Nibelungenritter die Wache halten. Und das gefr??ige Untier, das schon seinen Goldhunger nicht zu stillen vermoc

hwert gürten, nahm mit Ku? und Umarmung Abschied von seinem Pf

gefangen. Stahlblau blickten seine Augen, und so froh und weich ihr Glanz in guten Tagen zu sein vermochte, so dr?uend und blitzend konnten sie funkeln und flammen, schien dem Helden eine Sache nicht recht.

n nach, und sein Bild machte aller Herzen fr?hlich. Er a

e und sah den Drachenfels wie ein

au? wagen? Verschiebe nicht auf morgen, was du heute noch verrichten

en seit Jahren und Jahren. Unheimlich lastete die Einsamkeit, und ger?us

kahle H?he

St??en den Himmel verfinsterte, und ein giftiger

m Schaft mit zweischneidigem Eisen beschlagen war. Mit der Linken tastete er nach seinem guten Schwe

fe eines Krokodils, den Krallen eines L?wen und dem sch

seiner Stimme war der Drache erwacht, glotzte aus vorquellenden Augen den toll

n Helden, denn er

rief er zornig. ?Dein Atem riech

zum Angriff vor. Er brüllte, da? die Felsen erdr?hnten und das Gestein ringsum zersprang. Und bei jedem Atemzug schossen lodernde Flammen aus seinem Rachen, da? der Held vor Hitze schier glaubte verkommen zu müssen. Den Gaul ri? er herum, um dem sengenden Qualm zu entgehen. Da holte der Lindwurm mit dem Schuppenschwanze zum Schlage aus. Aber das Ro? Grane stieg hoch und schwang sich wie ein Vogel über den Rücken des Ungetüm

er Held und lie? den Balmung wie einen Wirbel tanzen. Schon lief ihm der Schwei? in Str?men über den Leib, schon fühlte er das Mark im Arm verdorren vor der h?llischen Hitze, und immer noch war der Drache überm?chtig. Da gewahrte er an der Klaue des Lindwurms einen

inen Schrei, wie ein Verdammter schreit

ie Hand zurückzog, war sie, soweit er sie in das Blut getaucht hatte, wie mit einer Hornhaut überzogen. Da erkannte sein scharfer Sinn sofort das Wunder, und er warf die Kleider ab und badete den ganzen Leib in dem Blute, s

det im Blut

Fu? stie? er an die abgehauene Klaue, und als er den Ring blitzen sah, bückte er sich, zog ihn von der Kralle und

fielen die Hiebe, und doch gewahrte er niemanden, der sie schlug. Da griff er blindlings geradeaus und nach rechts und nach links, und pl?tzlich hielt er einen Bart in seiner Faust u

?oder ich fresse dich an die

nd er hielt in den H?nden einen eisengeschienten, krie

ihn Siegfried. ?Und was

h dienstbar machte. Wenn ich Euch schlug, tat ich, was meine Pflicht mir gebot. Habt ein Einsehen deshalb, so Ih

ann sein willst mit deinen Rittern, und ich will euch ritterbürtig ha

gfried in die Hand. Und die tausend Nibelungenritter eilten herbei, schlugen Schilder und Sc

s ihm den Nibelungenhort, der so reich war an Gold und Edelgestein, da? e

ed da fr?hl

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