Charlie Stones Bücher und Romane
Die gnadenlose Rache der gebrochenen Mutter
Beverley unterschrieb die Sterbeurkunde ihres kleinen Sohnes ganz allein auf dem kalten Krankenhausflur. Ihr Mann Ellwood ging nicht ans Telefon. Stattdessen erhellte ein gewaltiges Feuerwerk den Nachthimmel über Manhattan. Die Nachrichten-App auf ihrem Handy verriet ihr den Grund: Ihr Mann, der Milliardär Ellwood Stevenson, feierte die wundersame Genesung von Ryan – dem Sohn seiner angeblichen Lebensretterin Kaleigh. Als Beverley nach Hause kam und ihm sagte, dass ihr gemeinsamer Sohn auf dem OP-Tisch gestorben sei, lachte Ellwood ihr nur höhnisch ins Gesicht. „Spiel keine Spielchen mit mir! Wo versteckst du ihn diesmal?“ Er glaubte ernsthaft, sie würde den Tod ihres Kindes vortäuschen, nur aus Eifersucht. Er war so besessen von Kaleighs Lügen, dass er Beverley zur Strafe in einen tödlichen Schneesturm jagte, wo sie fast erfror. Doch als sie im Krankenhaus wieder zu sich kam, offenbarte ihr eine weinende Krankenschwester die grausame Wahrheit. „Die Narkose für Ihren Sohn war absichtlich viel zu niedrig. Sie mussten sein Gewebe für den anderen Jungen lebensfähig halten... Er war während der Operation wach.“ Ihr eigener Mann hatte ihren kleinen Sohn bei vollem Bewusstsein aufschneiden und opfern lassen, nur um das Kind einer anderen Frau zu retten. Die Trauer, die Beverley gelähmt hatte, verdampfte und wich einer eiskalten, brennenden Wut. Sie wischte ihre Tränen ab, ließ Ellwood die Scheidungspapiere überreichen und traf sich öffentlich mit seinem größten geschäftlichen Rivalen. Er wollte Krieg? Den konnte er haben.
Der falsche Alpha-Gefährte, der stille Omega-Krieg
Ich war nur eine einfache Omega, doch die Mondgöttin selbst hatte mich zur Seelengefährtin von Alpha Kilian bestimmt. Ein Jahr lang glaubte ich, unsere Liebe sei eine Legende. Und die letzten acht Monate trug ich unter meinem Herzen, was ich für seinen Sohn und Erben hielt. Dann fand ich die Schriftrolle. Ein Jahr bevor er mich überhaupt traf, hatte er ein Blutritual vollzogen, um sich unfruchtbar zu machen. All das für eine andere Frau. Die Liebesgeschichte, die ich so sehr schätzte, war eine einzige Lüge. Er und seine Krieger hatten Wetten darüber abgeschlossen, wer der Vater meines Bastards war. Sie lachten, während sie sich in kalten Nächten an mir vergingen. Er setzte mich unter Drogen und ließ seine wahre Liebe, Seraphina, zum Spaß gegen meinen geschwollenen Bauch treten. Dann bot er meinen bewusstlosen Körper seinen Männern als Belohnung an. Meine schicksalhafte Liebe, die Zukunft, die man mir versprochen hatte, war nichts als ein krankes, verdrehtes Spiel, das sie zu ihrem Vergnügen spielten. Als ich da lag, geschändet und gebrochen, zerbrach mein Herz nicht einfach nur. Es wurde zu Eis. Also schluckte ich die verbotenen Kräuter, um das Leben in mir zu beenden. Das war kein Akt der Verzweiflung. Es war der erste Akt meines Krieges.
