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Wiedergeboren, um meinen paranoiden Milliardär zu lieben

Wiedergeboren, um meinen paranoiden Milliardär zu lieben

5.0
260 Kapitel
132 Sicht
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Ich hatte meine Ehe ruiniert und meinen milliardenschweren Ehemann für den Mann verlassen, den ich für meine wahre Liebe hielt. Doch statt einer romantischen Flucht fand ich mich plötzlich am Rande einer Yacht von drei Söldnern in die Enge getrieben. Über den Lautsprecher eines Wegwerfhandys befahl mein Liebhaber beiläufig meinen Mord. „Erledigt die Sache sauber. Keine Leichen, keine Beweise." Im Hintergrund hörte ich meine eigene Cousine kichern. Meine vermeintlich beste Freundin mischte sich ein und verlangte, dass man mir erst das Diamantarmband vom Handgelenk reißt, bevor sie mich in die eiskalten Wellen werfen. Sie feierten bereits die riesige Treuhandfonds-Auszahlung, die sie durch meinen Tod kassieren würden. Als ich brutal in den aufgewühlten, schwarzen Abgrund gestoßen wurde, füllte eiskaltes Salzwasser meine Lungen. In die erdrückende Dunkelheit sinkend, erkannte ich, dass ich blind giftigen Schlangen vertraut hatte. Mein letzter Gedanke galt Barrett – dem Ehemann, den ich mit meiner Rebellion gequält hatte, und dem einzigen Mann, der mich wirklich liebte. Wenn das Universum mir noch einen Atemzug gönnte, schwor ich einen Blutschwur, meine Verräter Stück für Stück zu zerreißen. Dann verschwand das eiskalte Wasser plötzlich, ersetzt durch erstickende Hitze. Ich öffnete die Augen und fand mich von einem wütenden Barrett an eine Seidenmatratze gedrückt wieder. Ich war drei Jahre in die Vergangenheit zurückgekehrt. Diesmal, anstatt gegen ihn anzukämpfen, entspannte ich meine Hände, blickte in seine Augen und flüsterte sanft: „Schatz."

Inhalt

Wiedergeboren, um meinen paranoiden Milliardär zu lieben Kapitel 1

Ich hatte meine Ehe ruiniert und meinen milliardenschweren Ehemann für den Mann verlassen, den ich für meine wahre Liebe hielt. Doch statt einer romantischen Flucht fand ich mich am Rande einer Yacht von drei Söldnern in die Enge getrieben wieder. Über ein auf Lautsprecher gestelltes Wegwerfhandy befahl mein Liebhaber beiläufig meinen Mord. „Erledigt die Sache sauber. Keine Leichen, keine Beweise." Im Hintergrund kicherte meine eigene Cousine.

Meine vermeintlich beste Freundin mischte sich ein und verlangte, dass sie mir das Diamantarmband vom Handgelenk rissen, bevor sie mich in die eiskalten Wellen warfen. Sie feierten eine riesige Treuhandfonds-Auszahlung, die vollständig auf meinem Tod basierte. Als ich brutal in den aufgewühlten schwarzen Abgrund geworfen wurde, füllte das eiskalte Salzwasser meine Lungen. In die erdrückende Dunkelheit sinkend, erkannte ich, dass ich blind giftigen Schlangen vertraut hatte. Mein letzter Gedanke galt Barrett Kensington – dem Ehemann, den ich mit meiner Rebellion gequält hatte, und dem einzigen Mann, der mich wirklich liebte. Wenn das Universum mir noch einen Atemzug gönnte, schwor ich einen Blutschwur, meine Verräter Stück für Stück zu zerreißen. Dann verschwand das eiskalte Wasser plötzlich, ersetzt durch erstickende Hitze. Ich öffnete die Augen und fand mich von einem wütenden Barrett an eine Seidenmatratze gedrückt wieder. Ich war drei Jahre zurück, genau in der Nacht, in der ich zum ersten Mal versucht hatte, ihm zu entkommen. Diesmal, anstatt gegen ihn anzukämpfen, entspannte ich meine Handgelenke, blickte in seine paranoiden Augen und flüsterte sanft: „Schatz."

——

Der eiskalte Atlantikwind peitschte Audrey Hayes' Haar über ihr Gesicht und stach in ihre Augen wie winzige Glasscherben.

Sie stand am äußersten Rand des Yachtdecks. Hinter ihr lag der aufgewühlte, schwarze Abgrund der internationalen Gewässer. Vor ihr standen drei stark tätowierte Söldner, deren massive Gestalten jede Hoffnung auf Flucht versperrten.

Der Anführer der Schläger trat vor. Er schlug ein schweres Metallrohr gegen seine offene Handfläche. Das scharfe, rhythmische Geräusch zwang Audrey, einen weiteren Schritt zurückzutreten. Ihr Rücken traf das zerbrechliche, hüfthohe Sicherheitsgeländer. Das kalte Metall biss sich durch ihr dünnes Seidenkleid.

Audrey blickte hinunter auf die gewalttätigen, dunklen Wellen, die gegen den Rumpf schlugen. Ihr Magen verkrampfte sich zu einem festen, schmerzhaften Knoten. Die schiere Todesangst lähmte ihre Gliedmaßen. Ihr Atem wurde zu schnellen, flachen Keuchen.

Dann durchbrach ein hartes Knistern von statischer Aufladung den heulenden Wind.

Der Schläger hielt ein Wegwerfhandy auf Lautsprecher. Carl Santos' Stimme hallte aus dem billigen Lautsprecher. Es war eine Stimme, die Audrey geliebt hatte, eine Stimme, für die sie ihre Ehe ruiniert hatte.

„Erledigt die Sache sauber. Keine Leichen, keine Beweise", befahl Carl. Sein Ton war so beiläufig, als würde er einen Kaffee bestellen.

Ein hohes Kichern ertönte im Hintergrund des Anrufs. Celina Hayes. Audreys eigene Cousine.

Das Geräusch schnitt durch Audreys Brust wie eine physische Klinge. Ihre Lungen verkrampften sich. Sie konnte keine Luft holen.

„Stellt sicher, dass ihr ihr das Diamantarmband vom Handgelenk nehmt, bevor ihr sie über Bord werft", mischte sich eine andere Stimme ein. Jasmin Parsons. Ihre vermeintlich beste Freundin. „Es ist protzig, aber es wird ein Vermögen einbringen. Wir haben eine Treuhandfonds-Auszahlung zu feiern!"

Das schiere Gewicht des dreifachen Verrats traf Audrey mit der Wucht eines physischen Schlags. Ihre Knie knickten ein. Sie sank leicht gegen das eiskalte Metallgeländer. Ihre Hände umklammerten den kalten Stahl so fest, dass ihre Knöchel knochenweiß wurden.

Der Anführer der Schläger wartete nicht länger. Er stürmte vorwärts. Das Metallrohr schwang in einem bösartigen, tödlichen Bogen, direkt auf ihre Schläfe zielend. Er wollte sie bewusstlos schlagen, bevor er sie über Bord warf.

Ein plötzlicher, explosiver Adrenalinstoß durchflutete Audreys Venen. Es war keine Angst mehr. Es war reiner, unverfälschter Hass.

Sie ließ ihr Gewicht fallen und wich dem Schwung um Haaresbreite aus. Das schwere Rohr schlug stattdessen in das Sicherheitsgeländer. Das Metall ächzte und brach unter der immensen Kraft.

Da sie wusste, dass sie so oder so tot war, weigerte sich Audrey, ihnen die Genugtuung eines sauberen Todes zu gönnen. Sie schrie nicht. Sie lehnte sich einfach in die Leere zurück und ließ sich von der Schwerkraft mitreißen.

Sie warf sich rückwärts über das zerbrochene Geländer.

Audrey fiel frei durch die eisige Luft. Der Wind brüllte in ihren Ohren, ohrenbetäubend und absolut. Ihr Geist blitzte mit schnellen, chaotischen Bildern ihres ruinierten Lebens auf. Die Streitigkeiten. Die Schreiduelle. Das blinde Vertrauen, das sie in Schlangen gesetzt hatte.

Sie traf die eiskalte Meeresoberfläche mit knochenzerschmetternder Wucht.

Der Aufprall presste ihr sofort jeden Rest Luft aus den Lungen. Es fühlte sich an, als würde man auf festen Beton schlagen. Salzwasser strömte gewaltsam in Nase und Mund. Die lähmende Kälte ließ ihre Muskeln vollständig verkrampfen. Sie konnte ihre Arme nicht bewegen. Sie konnte ihre Beine nicht treten.

Schnell in die erdrückende Dunkelheit sinkend, zwang Audrey ihre Augen auf. Die fernen, verschwommenen Lichter der Yacht verblassten über ihr.

Ihre Lungen brannten mit einem verzweifelten, qualvollen Verlangen nach Sauerstoff. Ihre Brust krampfte. Aber sie presste ihren Kiefer zusammen und weigerte sich, das Meerwasser noch zu schlucken.

In ihren letzten Momenten des schwindenden Bewusstseins durchbrach ein einziges Bild die Dunkelheit.

Barrett Kensington.

Sie sah seine scharfe Kieferlinie. Seine dunklen, intensiven Augen. Den kalten, verzweifelten Blick auf seinem Gesicht, als sie ihm das letzte Mal sagte, dass sie ihn hasste. Eine tiefe, erstickende Welle der Reue überrollte sie, schwerer als der Ozean selbst.

Audrey schwor innerlich einen Blutschwur. Wenn sie jemals eine weitere Chance bekäme, wenn das Universum ihr noch einen Atemzug gönnte, würde sie Carl, Celina und Jasmin Stück für Stück zerreißen.

Der Sauerstoffmangel überwältigte schließlich ihr Gehirn. Ihre Sicht verengte sich zu absoluter, erstickender Schwärze.

Dann verschwand das Gefühl des eiskalten Wassers plötzlich.

Es wurde ersetzt durch eine überwältigende, erstickende Welle intensiver körperlicher Hitze.

Audreys Lungen weiteten sich heftig. Sie zog einen massiven, keuchenden Atemzug Luft ein. Es war kein eiskaltes Salzwasser. Es war trockene, warme Luft, schwer vom Duft von Zedernholz und teurer Minze.

Sie begann unkontrolliert zu husten. Ihr Hals brannte roh. Sie erwartete, den bitteren Salzgeschmack des Atlantiks zu schmecken, schmeckte aber stattdessen Minzzahnpasta.

Ihre Augen schnappten auf. Sie kämpfte darum, sich an das gedämpfte, warme Licht anzupassen, das durch schwere Samtvorhänge drang.

Ein schweres, muskulöses Gewicht drückte auf ihre Handgelenke. Sie waren fest an eine weiche Seidenmatratze gedrückt.

Panik ergriff sie. Ihr Muskelgedächtnis kämpfte immer noch gegen den Ozean. Audrey zappelte heftig mit den Beinen und erwartete, Wasser zu treten. Stattdessen schlugen ihre Knie gegen feste, warme, muskulöse Oberschenkel.

Ein tiefes, wütendes Knurren ertönte direkt neben ihrem Ohr. Der tiefe Bariton jagte ihr einen Schauer reinen Terrors über den Rücken.

Audrey drehte ihren Kopf scharf. Ihre verschwommene Sicht fokussierte sich endlich.

Sie sah die scharfe Kieferlinie. Die glühenden, dunklen Augen. Barrett Kensington.

Barrett lehnte sein ganzes Gewicht auf sie. Sein Gesicht war zu einer erschreckenden Mischung aus Wut und verzweifelter Besitzgier verzerrt. Seine Brust hob und senkte sich gegen ihre.

Audrey hörte auf zu kämpfen. Ihr Gehirn schaltete kurz. Sie starrte über seine breiten Schultern hinweg und erkannte das dunkle Mahagoni-Kopfteil. Die schweren Vorhänge. Die Master-Suite des Kensington-Anwesens.

Es war ein Ort, den sie seit drei Jahren nicht mehr betreten hatte.

Sie blickte hinunter. Sie trug genau dasselbe smaragdgrüne Seidennachthemd, das sie Jahre zuvor während ihres explosivsten Streits zerrissen hatte.

Die unmögliche Wahrheit brach über sie herein und raubte ihr erneut den Atem. Sie hatte nicht nur überlebt. Ihr Bewusstsein war gewaltsam in der Zeit zurückgeworfen worden.

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