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Mein Kindsvater ist der mächtigste Mann der Welt

Mein Kindsvater ist der mächtigste Mann der Welt

5.0
1 Kapitel
42 Sicht
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In ihrer Hochzeitsnacht ertappte Kayla ihren brandneuen Ehemann beim Fremdgehen. Benommen und halb betrunken taumelte sie in die falsche Suite und fiel in die Arme eines Fremden. Der Sonnenaufgang brachte einen pochenden Kopf und die Entdeckung, dass sie schwanger war. Der Vater? Ein extrem mächtiger Magnat, der zufällig der gnadenlose Onkel ihres Ehemanns war. In Panik versuchte sie zu fliehen, doch er versperrte die Tür mit einem leichten, gefährlichen Lächeln. Als der untreue Ex um Gnade flehte, hob Kayla das Kinn und erklärte: „Willst du eine zweite Chance mit uns? Frag deinen Onkel.“ Der Magnat zog sie nah an sich. „Sie ist jetzt meine Frau.“ Der Ex keuchte: „Was?“

Inhalt

Mein Kindsvater ist der mächtigste Mann der Welt Kapitel 1 Sie War Schwanger, Aber Das Kind War Nicht Von Ihrem Mann

Kayla Graham war schwanger, aber das Kind war nicht von ihrem Ehemann.

Sie trat aus dem Sprechzimmer, den Befund des Schwangerschaftstests in zitternden Händen. Ihre Beine fühlten sich unsicher an und ihr Verstand hatte den Schock, der sie soeben getroffen hatte, noch nicht verarbeitet.

Erst vor einem Monat hatte sie ihren Freund geheiratet, mit dem sie fünf Jahre lang zusammen gewesen war. Doch in ihrer Hochzeitsnacht fand sie heraus, dass er sie betrog – sein Handy war voller intimer Fotos von ihm und einer anderen Frau.

Am Boden zerstört ertränkte sie ihren Kummer in Alkohol und stolperte in ihrem Rausch ins falsche Hotelzimmer, nur um am nächsten Morgen neben einem Mann aufzuwachen, den sie nicht kannte.

In jener Nacht hatte sie sein Gesicht nicht klar erkennen können – nur die Erinnerung an seine überwältigende, fast erdrückende Gegenwart und das riesige Zimmer, das sie ganz zu verschlingen schien.

Am Morgen schlich sie sich, zu beschämt, um zu bleiben, leise davon, ohne sich je umzusehen.

Sie hätte sich nie vorstellen können, dass sie nach einer einzigen unbedachten Nacht das Kind dieses Mannes in sich tragen würde.

Kayla wusste nicht, was sie tun sollte – sie war ruhelos, ängstlich und völlig überfordert. Sie suchte verzweifelt nach einem Ausweg.

In diesem Moment vibrierte ihr Handy und riss sie aus ihren Gedanken. Eine Nachricht von ihrem Mann, Liam Graham.

„Kayla, ich bin vor dem Krankenhaus und warte auf dich.“

Mit leerem Blick auf den Bildschirm starrend, ließ sie das Handy zurück in ihre Tasche gleiten und ging wortlos zum Aufzug.

Die Übelkeit und der Schwindel hielten seit Tagen an. Als sie es nicht länger ignorieren konnte, war sie schließlich ins Krankenhaus gegangen, nur um von der Nachricht ihrer Schwangerschaft völlig überrumpelt zu werden.

Als Kayla aus dem Krankenhaus trat, war das Erste, was sie sah, Liams schwarzes Auto, das am Straßenrand wartete.

Sie holte tief Luft und eilte zum Wagen.

Liam stieg aus, ging um den Wagen herum und öffnete ihr die Tür. In seinem tadellosen schwarzen Anzug sah er noch auffallender und eleganter aus.

„Was hat der Arzt gesagt?“, fragte er.

„Nur eine Magenverstimmung“, sagte sie mit tonloser Stimme.

„Du hattest schon immer eine Schwäche für scharfes Essen. Du solltest dich etwas zurückhalten. Das ist nicht gut für deinen Magen.“

Kayla nickte leicht. In dem Moment, als sie in den Wagen glitt, stieg ihr der feine Duft eines blumigen Frauenparfums in die Nase. Liam benutzte nie Lufterfrischer – er hasste sie. Dieser Duft konnte nur eines bedeuten: Eine andere Frau war hier gewesen.

Liam beugte sich zu ihr herüber und wuschelte ihr sanft durchs Haar. „Ich bringe dich nach Hause, damit du dich ausruhen kannst. Ich muss noch kurz ins Büro zurück.“

„Okay“, murmelte sie.

Während der Wagen an einer roten Ampel wartete, nahm Liam einen Anruf entgegen.

Kayla rückte ein wenig zur Seite und spürte, wie ihre Hand etwas Weiches streifte. Sie griff nach unten und zog einen rosafarbenen Seidenschal hervor.

Ihre Augen verengten sich, ihr Blick auf den Schal geheftet – er kam ihr viel zu bekannt vor, als dass es ein Zufall sein konnte. Sie hatte den Schal einmal auf einem der Bilder auf seinem Handy gesehen.

Als Liam auflegte, drehte er sich mit einem warmen Lächeln zu ihr um. „Kayla, ich setze dich erst ab, dann werde ich …“

Sie unterbrach ihn und hielt den Schal hoch. Ihre Stimme war scharf und fest. „Wem gehört das hier?“

In Liams Augen blitzte ein Hauch von Panik auf, doch er überspielte es mit einem gezwungenen Lachen. „Muss von einer Kundin von heute Morgen sein. Ich gebe ihn morgen zurück.“

Er griff nach dem Schal, doch Kayla riss ihn zurück und sagte trotzig: „Liam, ich will die Scheidung.“

Liam warf ungläubig den Kopf zurück. „Kayla, es ist nur ein Schal! Warum bauschst du das so auf? Du kannst nicht einfach mit dem Wort ‚Scheidung' um dich werfen, als würde es nichts bedeuten.“

Kayla lachte kalt und humorlos. „Wie lange wolltest du mich noch anlügen? Du hast mich in unserer Hochzeitsnacht für sie verlassen, nicht wahr?“

Liam starrte sie fassungslos an, ein seltener, verwirrter Ausdruck in seinen Augen. „Es war ein kurzfristiges Meeting. Du verstehst das völlig falsch.“

Kayla hatte kein Interesse daran, seine Ausreden zu hören. Er hatte sie betrogen, und nun trug sie das Kind eines anderen Mannes in sich. Ihre Ehe war nicht mehr zu retten.

„Aus Respekt vor den gemeinsamen Jahren, lass es uns friedlich beenden“, sagte sie mit eiskaltem Ton.

Ohne eine Antwort abzuwarten, stieß sie die Tür auf und stieg aus.

Liam saß regungslos hinter dem Steuer, die Finger so fest umklammert, dass die Knöchel weiß hervortraten. Dann schlug er mit einem wütenden Aufschrei mit der Faust auf das Lenkrad.

Kayla nahm sich ein Taxi nach Hause. Als sie das Wohnzimmer betrat, fiel ihr Blick auf ihr Hochzeitsfoto – perfekt in der Mitte gerahmt, zeigend, wie sie beide vor Freude strahlten. Jetzt kam ihr das Bild bitter ironisch vor.

In ihrer Hochzeitsnacht hatte sie eindeutige Bilder von Liam mit Tricia Moss gesehen, in kompromittierenden Posen ineinander verschlungen.

Dieser eine Schlag hatte alles zerstört. Fünf Jahre Treue hatten nichts bedeutet.

Kayla sank auf die Knie, die Hände fest an ihre Brust gepresst, als der aufgestaute Schmerz in einer Flut roher Emotionen aus ihr hervorbrach.

Die Tränen flossen unaufhaltsam und schienen nicht enden zu wollen.

Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, bis ihr Schluchzen endlich nachließ. Alles, was sie wusste, war die Leere, die folgte.

Liam kam spät in dieser Nacht nach Hause.

Kayla lag regungslos im Bett, von ihm abgewandt. Als er sich an ihren Rücken drückte, zuckte sie nicht zusammen. Stattdessen schloss sie die Augen.

Seine Haut trug die Kühle der Nacht in sich, als er seinen Arm über der Decke um sie schlang. „Lass uns aufhören zu streiten, Kayla. Das von vorhin tut mir leid. Es wird nicht wieder vorkommen. Ich liebe dich.“

Sie bewegte sich, um sich seiner Berührung zu entziehen.

Liam stieß ein leises Lachen aus, seine Stimme war sanft, fast schon neckend. Er zog sich schnell aus und rutschte zu ihr herüber.

„Lass uns heute Nacht Sex haben. Deine Tage müssten doch jetzt vorbei sein, oder?“

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