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Früher die törichte Ehefrau, nun seine ewige Besessenheit

Früher die törichte Ehefrau, nun seine ewige Besessenheit

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92 Kapitel
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Drei Jahre lang lebten Cathryn und ihr Ehemann Liam in einer Ehe ohne Intimität. Sie hatte geglaubt, dass Liam sich in die Arbeit stürzte, um ihre gemeinsame Zukunft zu sichern. Doch am Tag, an dem ihre Mutter starb, erfuhr sie die bittere Wahrheit: Seit ihrer Hochzeitsnacht hatte er mit ihrer Stiefschwester betrogen. Mit einem Schlag ließ sie all ihre Hoffnungen hinter sich und reichte die Scheidung ein. Der Spott ließ nicht lange auf sich warten – man sagte, sie würde früher oder später zurückkriechen. Doch stattdessen sahen sie Liam, wie er im strömenden Regen auf den Knien lag. Als ein Reporter nach einer möglichen Versöhnung fragte, zuckte sie nur mit den Schultern. „Er hat keinen Selbstrespekt und klammert sich verzweifelt an Menschen, die ihn nicht lieben.“ Ein mächtiger Geschäftsmagnat legte schützend einen Arm um sie. „Wer meine Frau begehrt, muss sich mir stellen.“

Inhalt

Chapter 1 Lass Uns Scheiden

„Ich bin verheiratet.“

In der Dunkelheit spürte Cathryn Moore, wie ihr Rücken gegen die Tür prallte. Ihr stockte der Atem, als ein großer Mann sich über sie beugte. Hitze strahlte von ihm aus, sein Atem streifte ihren Hals, bis sie unkontrolliert zitterte.

Finger wie ein Schraubstock umklammerten ihre Taille und hielten sie fest. Er stieß ein leises, höhnisches Lachen aus. „Verheiratet, ja? Und trotzdem mitten in der Nacht allein in einem Hotel herumschleichen? Weiß dein Mann eigentlich, was du hier wirklich treibst?“

Ein Schmerz durchfuhr Cathryns Brust. Noch keine Stunde zuvor war ein Video auf ihrem Handy eingetroffen – ihr Ehemann, Liam Watson, ausgestreckt im Bett mit Jordyn Moore, ihrer eigenen Halbschwester, die beiden ineinander verschlungen, ohne ein Anzeichen von Schuldgefühlen.

Von Verzweiflung getrieben, war Cathryn ins Hotel gestürmt, um sie auf frischer Tat zu ertappen. Doch bevor sie auch nur das richtige Zimmer gefunden hatte, hatte dieser fremde Mann sie in ebendieses Zimmer gezerrt.

„Da du schon mal hier bist, lass die Show“, murmelte der Mann, warf sie sich grob über die Schulter und schleuderte sie aufs Bett. Mit einer einzigen schnellen Bewegung riss er sich die Krawatte herunter und presste dann ihre Handgelenke hoch über ihrem Kopf fest. Sein Mund stürzte auf ihren herab, hart und unbarmherzig.

„Wenn du behauptest, verheiratet zu sein, weißt du ja, wie das hier läuft“, höhnte er und riss ihr die Kleider Stück für Stück vom Leib.

Cathryn wehrte sich vergeblich. „Ich habe noch nie...“ Ihre Lippen öffneten sich, doch die Worte verdorrten, bevor sie ihren Mund verließen. Drei Jahre an einen Ehemann gekettet, und sie war immer noch Jungfrau. Wer zum Teufel würde das glauben?

Das Video von Liam und Jordyn spielte sich erneut in ihrem Kopf ab. Hitze durchflutete ihre Brust, Wut, roh und sengend. Ihr Widerstand erlosch.

Dann stieß der Mann erbarmungslos in sie. Schmerz durchzog ihren Körper, scharf und gnadenlos, als könnten ihre Knochen zerbrechen. Sie biss so fest zu, dass sie Blut schmeckte, der metallische Geschmack flutete ihren Mund.

Das erste Mal, das sie sich aufbewahrt hatte, wurde ihr mit brutaler Rücksichtslosigkeit entrissen, von einem Mann, dessen Gesicht sie in der Dunkelheit nicht einmal hatte erkennen können.

...

Morgenlicht kroch durch den Raum, und das Summen ihres Handys riss Cathryn aus dem Schlaf. Sie tastete danach und nahm benommen ab.

„Frau Moore, hier ist das Olekgan-Krankenhaus. Es ist dringend, bitte kommen Sie schnell. Es geht um Ihre Mutter.“

Vom Bett hinter ihr erklang diese tiefe, spöttische Stimme. „War das dein Mann, der nach dir sieht?“

Cathryn sammelte hastig ihre verstreuten Kleider ein und streifte sie sich mit zitternden Händen über. Mit gesenktem Blick murmelte sie: „Vergessen wir, dass letzte Nacht jemals passiert ist.“

Für sie war die leichtsinnige Begegnung nichts weiter als Rache für Liams Verrat gewesen.

Der Mann saß halbnackt auf der Bettkante, seine Lippen verzogen sich zu einem höhnischen Grinsen. „Du bist noch schamloser, als ich dachte.“

Seine Verachtung ihr gegenüber war unverkennbar. Verheiratet, aber trotzdem ficken wie eine Schlampe, und jetzt wollte sie so tun, als wäre nichts davon je passiert?

Cathryn weigerte sich, ihm die Genugtuung einer Antwort zu geben. Jeder Gedanke kreiste um ihre Mutter. Ohne ihm auch nur einen Blick zu schenken, stürmte sie aus dem Zimmer.

Augenblicke später ertönte ein zögerliches Klopfen. „Herr Brooks“, rief jemand leise, während er eintrat.

Andrew Brooks presste die Finger an seine pochende Schläfe; der Alkohol der vergangenen Nacht hämmerte noch immer in seinem Schädel. „War das das Werk meiner Großmutter?“

Karl Bennett, sein Assistent, nickte hastig und schrumpfte sichtlich unter Andrews durchdringendem Blick zusammen.

Andrew runzelte die Stirn. Also war es seine Großmutter, Amanda Brooks, gewesen, die ihm diese Frau ins Bett geschickt hatte. Eine Welle der Frustration überrollte ihn. Er war das Oberhaupt des mächtigsten Finanzimperiums in der Stadt Olekgan. Und er kontrollierte das größte börsennotierte Unternehmen des Landes, Antaford. Dennoch hatte er gerade seine Jungfräulichkeit an eine verheiratete Frau verloren.

Als er über die vergangene Nacht nachdachte, wallte sein Ärger auf. Die ganze Nacht über, egal wie grob er gewesen war, hatte sie keinen Ton von sich gegeben. Er hatte angenommen, dass das Erfahrung bedeutete, viel zu viel davon. Die Art, wie sie gerade ausgesehen hatte, ruhig und gleichgültig, hatte sein Urteil besiegelt. Sie war der Typ Frau, der Männer ausnutzte und ohne einen zweiten Gedanken weiterging.

Andrew konnte nicht begreifen, wo seine Großmutter eine solche Frau für ihn aufgetrieben hatte oder warum sie sich dafür entschieden hatte, sie in sein Bett zu drängen. Wäre da nicht der Nebel des Alkohols gewesen, hätte er sie niemals angefasst.

Dann fiel sein Blick auf die zerwühlten Laken, wo ein greller roter Fleck scharf hervorstach. Sie war doch verheiratet, oder? Konnte es also sein, dass ...

Eine Erinnerung tauchte auf: der schwache Blutfleck in ihrem Mundwinkel, bevor sie gegangen war. Wenn sie Jungfrau gewesen war und er zu grob zu ihr gewesen war, ihr das genommen hatte...

...

Cathryn winkte ein Taxi heran und raste durch die Straßen zum Olekgan-Krankenhaus.

In dem Moment, als Cathryn eintrat, erschien Jordyn, Arm in Arm mit Liam, und stolzierte durch den Flur, als gehöre er ihr.

Hitze brannte hinter Cathryns Augen. „Wie lange schlaft ihr zwei schon miteinander?“

Jordyn schmiegte sich an Liams Schulter, ihr Lächeln boshaft und herausfordernd. „Noch in der Nacht, als du ihn geheiratet hast“, sagte sie mit einer Stimme, die vor Genugtuung triefte. „Da kam dein Mann zum ersten Mal in mein Bett. Drei Jahre Ehe, und du bist immer noch Jungfrau? Das ist echt erbärmlicher Scheiß.“

Ihr Lachen hallte durch den Flur, scharf und grausam.

Der Schock durchfuhr Cathryn, als hätte ihr jemand eiskaltes Wasser direkt ins Gesicht geschleudert.

Drei lange Jahre hatte Cathryn den Haushalt geführt, die gehorsame Ehefrau gespielt, Nacht für Nacht auf Liams Rückkehr gewartet, nur um zu entdecken, dass er sie bereits in ihrer Hochzeitsnacht mit Jordyn betrogen hatte. Jede Entschuldigung, die sie je für ihn gefunden hatte, seine späten Nächte, seine kalte Distanz, zerbrach in einem Augenblick. Er hatte sie nie berührt, weil er sich längst eine andere Frau genommen hatte, ihre eigene Halbschwester.

Cathryns Brust brannte vor einer Mischung aus Demütigung und Wut. Sie hätte es besser wissen müssen. Jordyn hatte es schon immer genossen, ihr wegzunehmen, was ihr gehörte, ob Spielzeug, Kleider oder jetzt ihren Ehemann.

„Cathryn, lass uns scheiden“, sagte Liam ausdruckslos, seine Augen bar jeder Emotion. „Du wirst mit nichts davongehen.“

Cathryns Brust schnürte sich zusammen, als hätte man ihr eine Klinge direkt hindurchgetrieben. Drei Jahre Treue, drei Jahre Warten, und das war es, was er ihr dafür gab.

Ein bitteres Lachen entkam Cathryns Lippen. „Liam, glaubst du wirklich, dass mich dein verdammtes Geld interessiert?“

Cathryn war nie der gierige Typ gewesen; die Familie ihrer Mutter war steinreich gewesen, und Geld hatte sie nie interessiert.

Liam schnaubte verächtlich. „Glaubst du immer noch, du wärst eine behütete Erbin? Sobald deine Mutter fort ist, bist du nichts mehr, nur noch eine Frau, die sich auf der Straße durchschlägt.“

Cathryn erstarrte, Unglaube blitzte über ihr Gesicht. „Wovon zum Teufel redest du?“

„Cathryn“, fiel Jordyn ihr ins Wort, ihr Grinsen scharf genug, um Blut zu vergießen. „Wenn du jetzt rennst, schaffst du es vielleicht noch, dich von deiner Mutter zu verabschieden, bevor es zu spät ist.“

Cathryns Magen krampfte sich zusammen, und instinktiv rannte sie den Flur entlang zum Krankenzimmer.

„Es tut mir leid, aber Bettina Moore ist an einer selbst zugefügten Wunde am Handgelenk verstorben.“ Mit jeder Silbe traf die Stimme des Arztes Cathryn wie ein brutaler Schlag in die Magengrube.

„Das ist unmöglich!“ Cathryns Stimme brach, während Tränen über ihr Gesicht strömten. „Meine Mutter war jahrelang in einem Dämmerzustand gefangen. Sie konnte kaum einen Tag vom nächsten unterscheiden. Es ist unmöglich, dass sie sich selbst die Pulsadern aufgeschnitten hat!“

„Sie war bei klarem Verstand, als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde“, erwiderte der Arzt sanft.

Cathryn konnte sich keinen Reim darauf machen. Ihre Mutter war jahrelang zwischen Klarheit und Verwirrung hin und her gedämmert, wie konnte sie plötzlich klar genug gewesen sein, um sich das Leben zu nehmen?

In der Tür lehnte Jordyn lässig am Rahmen, Liam ragte neben ihr auf.

Jordyn stieß ein höhnisches Lachen aus und warf Cathryn ein Blatt Papier vor die Füße. „Schau es dir genau an. Das ist der letzte Brief deiner Mutter. Darin steht, dass sie sich das Leben genommen hat und dass du freiwillig auf jeden Anspruch auf ihr Vermögen verzichtet hast. Papa hat gerade angerufen. Du wurdest aus der Familie Moore verstoßen. Ab sofort hast du keinen Cent mehr.“

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