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Geschichte lesen

Kapitel 4

Wortanzahl:1158    |    Veröffentlicht am:Heute um10:27

den war. Das Muskelgedächtnis setzte ein und verteilte die Wucht des Sturzes. Trotzdem schoss ein blendender, glühend heißer Schmerz von ihrem linken Knöchel auf – mindestens eine Verstauchung. V

ngs wütende Silhouette erschien, sein Brüllen hallte wider: „Findet sie! Riegelt das Gelände ab! Sie kann nicht weit gekommen sein!" Isabelles

keine

e frische Welle der Qual ihr Bein hinauf. Ihr Blick wurde an den Rändern weiß. Sie taumelte und fing sich an der rauen Rinde einer großen Eiche

hängenden Ast. Mit einem frustrierten Knurren raffte sie den voluminösen Rock zusammen und riss mit einem heftigen Ruck die untere Hälfte

r die fiebrige Hitze und die desorientierende Benommenheit hielten an. Ihr Blick

n einem Testament hinterlassen worden war, das die Familie Wells bequemerweise „vergessen" hatte. Es war über ein Jahrzehnt lang

: Schritt mit rechts, links nachziehen, sich an der nächsten Oberfläche abstützen. Die Reise, die zwanzig Minuten hätte dauern sollen, zog sich auf eine Stunde. Mehr als einmal musste sie sich in Hauseingänge ducken und sich in die Schatten pressen, während das Gerä

e, eingezwängt zwischen zwei größeren, die Fenster vernagelt, die Farbe

ter einer lockeren Gehwegplatte beim alten Brunnen, befand sich ein Ersatzschlüssel. Ihre vor Kälte tauben Finger fummelten an dem verrosteten Eisen.

estanden, dick von Staub und

uen. Er war auf fast das Doppelte seiner normalen Größe angeschwollen, das Fleisch spannte sich gegen den zarten Stoff ihres Schuhs. Si

Handpumpe. Sie betätigte den Griff, bis ein Rinnsal eiskalten, metallisch schmeckenden Wassers herausk

rauchte ein Gegenmittel, oder zumindest etwas, um ihre Wirkung zu neutralisieren. Ihre Mutter war eine geschic

n, Geister in der Dunkelheit. Jeder Schritt schickte einen Stich der Qual durch ihr Bein, aber sie zwang sich vor

e die Tür aufstieß, traf sie der Geruch. Es war kein Staub ode

. Erschöpfung, Schmerz, die Droge – alles verschwand, ersetzt durc

ast völlige Dunkelheit und erkannten Formen: einen Schreibtisch, ein Bücherrega

i jeder Bewegung. Sie ignorierte es. Mondlicht, dünn und blass, drang durch eine schmutzige Fensterscheibe und beleuchtete die Szene. Es war ein Mann, gekleidet in eng anliegend

ereit. Die Bewegung schickte eine frische Welle der Qual durch ihren Knöchel, aber sie biss fest zu und zwang sich, sich zu konzentrieren

alt ihn hier in ihr Heiligtum gebracht hatte, oder ihn liege

e schwindelerregende Welle, die den Raum zum Drehen brachte. Ihre eige

ter draußen. Stimmen, die sich gegenseitig riefen. Die Su

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